Neues Projekt unterstützt grenzüberschreitende Themen zwischen Burgenland, Niederösterreich und der Slowakei

Vertreter aus vier Regionen an der slowakisch-österreichischen Grenze haben sich zum Projekt Regional Cooperation SK-AT (Abkürzung "RegioCoop SK-AT") zusammengefunden, das im Kooperationsprogramm Interreg V-A Slowakei – Österreich 2021-2027 eingereicht wurde, um die grenzüberschreitende und institutionelle Zusammenarbeit zu stärken.

Leadpartner des Projektes ist die Regionalmanagement Burgenland GmbH, sie arbeitet mit den Projektpartnern, Selbstverwaltungskreis Trnava, Selbstverwaltungskreis Bratislava und NÖ.Regional.GmbH zusammen. Als strategische Partner sind außerdem die Städte Wien und Bratislava eingebunden.

Ziel des Projektes ist es, die grenzüberschreitende Kooperation zwischen Gemeinden, Städten, Vereinen, Verbänden und anderen Institutionen in den Grenzregionen der Slowakischen Republik und der Republik Österreich zu stärken. Die Anzahl der grenzüberschreitend zusammenarbeitenden Partner soll erhöht werden, strategische Themen erhoben und die Umsetzung in der Praxis ermöglicht werden. Im Rahmen des Projektes sollen auch die Hindernisse untersucht werden, die eine Projektumsetzung beeinträchtigen könnten. Die fachliche Unterstützung bei der Erarbeitung von Projektvorhaben und gemeinsamen Aktivitäten ist ebenso geplant.

Grenzüberschreitende Erhebung AT-SK erfolgreich abgeschlossen

Anhand einer vielschichtigen Erhebung haben die Projektpartner wertvolle Informationen aus dem Programmgebiet und die zukünftigen Bedürfnisse in der Grenzregion erfassen können. Mehr als 300 Befragte, meistens aus dem öffentlichen Sektor, haben den im Projekt entwickelten Fragebogen beantwortet.

Als größte Hindernisse für die Zusammenarbeit wurde die administrative Komplexität in der Umsetzung der Projekte und die Sprachbarriere genannt. Positiv ist, dass die gemeinsame Grenze nicht als Problem wahrgenommen wird. Mehr als die Hälfte der Befragten hat bereits Ideen für konkrete Projekte. Die Interessen liegen unter anderem in der Zusammenarbeit in den Bereichen Schutz des natürlichen und kulturellen Erbes, Smart Cities oder Bildung.

Die Ergebnisse der Befragung sowie die ausgewählten Projektinteressen werden fortan in unterschiedlichen thematischen Netzwerken gemeinsam mit den Partnern und Stakeholdern weiterverfolgt, um so optimal die Weichen für die Zukunft in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu stellen. Das Regionalmanagement Burenland unterstützt dabei tatkräftig. 

Die Befragten werden zu thematischen Netzwerktreffen eingeladen, bei denen sie Gelegenheit haben, andere Interessierte grenzüberschreitend zu treffen, um über gemeinsame Projekte oder Kooperationen zu diskutieren.

Hinweis:

Sollten auch Sie Interesse an grenzüberschreitender Zusammenarbeit haben, eine mögliche Projektidee zwischen Österreich und Slowakei haben oder Interesse an der Teilnahme zu den thematischen Netzwerken, wenden Sie sich bitte an dietmar.baurecht(at)rmb.at und wir schicken wir Ihnen gerne weiterführende Informationen zu.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowakei – Österreich 2014 – 2020 durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert und aus den Mitteln der Selbstverwaltungskreise Trnava und Bratislava, der Bundesländer Niederösterreich und Burgenland und des Ministeriums für Investitionen, regionale Entwicklung und Informatisierung der Slowakischen Republik gefördert.“